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Private Krankenversicherung prüfen im November Beitragserhöhungen

Viele Privat Krankenversicherte können sich in den kommenden Wochen mehr oder weniger über die Post Ihrer Privaten Krankenversicherung freuen. Denn die Krankenversicherungsunternehmen prüfen gerade im November die Beiträge zu Ihren Tarifen. Unter Umständen drohen vielen Versicherten eine Erhöhung Ihrer Beiträge.

Viele Privat Krankenversicherte können sich in den kommenden Wochen mehr oder weniger über die Post Ihrer Privaten Krankenversicherung freuen. Denn die Krankenversicherungsunternehmen prüfen gerade im November die Beiträge zu Ihren Tarifen. Unter Umständen drohen vielen Versicherten eine Erhöhung Ihrer Beiträge.

Regelmäßige Erhöhungen zur Versicherung notwendig

Grundsätzlich überprüfen die Krankenversicherungen ob Sie Ihre Leistungen mit den aktuellen Einnahmen bezahlen können. Gleichzeitig besitzt auch noch die Altersrückstellungen des Tarifes eine große Rolle bei der Beitragsberechnung. Erbringt eine Private Krankenversicherung deutlich mehr Leistungen als es durch die Beiträge einnimmt, passen die Versicherungsunternehmen die Beiträge entsprechend an.
Der springende Punkt dabei, besteht in der regelmäßigen Preiserhöhung im medizinischen Sektor. In regelmäßigen Abständen entwickelt die Medizin, immer neue Behandlungsmethoden. Mehr und mehr Krankheiten können geheilt werden. Doch gerade neue Behandlungsmethoden kosten immer mehr Geld. Damit also eine Private Krankenversicherung auch die ganzen neuen Behandlungsmethoden bezahlen kann und einen umfassenden Krankenversicherungsschutz für Ihre Versicherten bietet, müssen regelmäßige Anpassungen des Beitrags erfolgen. Faire Anpassungen des Beitrags liegen bei etwa 5% pro Versicherungsjahr. Diese sollte von den Versicherten grundsätzlich mit eingeplant werden.

Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung

Versicherte die von Ihrer Privaten Krankenversicherung eine Beitragserhöhung erhalten haben, besitzen ein Sonderkündigungsrecht. Es steht den Versicherten also frei, sich eine andere Krankenversicherung auszusuchen und einen anderen Tarif auszuwählen. Jedoch lohnt sich dies in der Regel nur selten. Insbesondere bei Versicherten die schon viele Jahre Ihre Krankenversicherungstarif führen. Denn durch einen Wechsel der Krankenversicherung werden die Altersrückstellungen des alten Vertrags nicht auf die neue Versicherung übertragen. Die Beiträge werden dadurch deutlich bis unangenehm hoch (wenn nicht sogar unbezahlbar). Die Übertragung der Beitragsrückstellungen erfolgt nur bei dem neuen Basistarif welcher seit Januar 2009 den Versicherten zur Verfügung steht.
Sinnvoller kann es für viele Versicherten sein, einen anderen Tarif bei der gleichen Versicherung auszuwählen. Durch einen Tarifwechsel bei der Krankenversicherung erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung von den Versicherten.

Beitragssenken durch weniger Leistungen

Sollten Versicherte den Beitrag zu Ihrer Privaten Krankenversicherung zu hoch finden, empfiehlt sich der Ausschluss von bestimmten Leistungen. Beispielsweise kann der Tagessatz der Krankentagegeldversicherung gesenkt werden. Auch kann die Selbstbeteiligung erhöht werden. Dadurch sinken der monatliche Beitrag zu der Privaten Krankenversicherung.

Versicherte einer Privaten Krankenversicherung sollten eine jährliche Beitragsanpassung einkalkulieren. Diese ist notwendig damit auch weiterhin alle (neuen) Behandlungen bezahlt werden können. Gute Private Krankenversicherungen zeichnen sich aber dadurch aus, regelmäßige kleinere Anpassungen (z.B. 5%) durchzuführen und nicht plötzliche Beitragserhöhungen von bis zu 20 oder 30% zu verlangen. Sollte der Beitrag dennoch einmal eine besonders große Höhe erreicht haben kann der Ausschluss von bestimmten Leistungen, zu einer Senkung des Beitrags führen.