Keine Fusion der DAK und BKK Gesundheit zur DAK Gesundheit

Wie bereits berichtet (hier) standen die beiden Gesetzlichen Krankenkassen DAK und die BKK Gesundheit in Gesprächen und planten eine Fusion der beiden Kassen. Unter dem Namen DAK Gesundheit wäre diese neue Krankenkassen die 3. größte Kasse in ganz Deutschland. Aus dieser Fusion wird nach einer aktuellen Pressemitteilung der BKK Gesundheit nichts. So empfiehlt der Grundsatz- und Satzungsausschuss sowie der Prüfungs- und Haushaltsausschuss der BKK Gesundheit, die Eigenständigkeit der BKK aufrecht zu erhalten. Damit erhielt der Verwaltungsrat die Empfehlung, keine Fusion mit der DAK anzustreben.

 

Große Krankenkassen können sich finanziell besser positionieren

Ob dies wirklich so sinnvoll ist, kann durchaus angezweifelt werden. Immerhin mussten beide Krankenkassen von Ihrem Recht der Erhebung eines Zusatzbeitrags Gebrauch machen. Es bestehen also durchaus eine zumindest finanzielle angeschlagene Situation, bei beiden Krankenkassen. Die Fusion zur DAK Gesundheit wäre eventuell für beide Gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit gewesen, ihre finanzielle Situation zu bessern und sich im Markt besser und stärker aufstellen zu können. Denn je größer eine Krankenkasse ist, desto besser ist auch Ihre Verhandlungsbasis gegenüber Ärzten und der Pharmaindustrie. Große Krankenkassen können beispielsweise Rabatte für bestimmte Medikament aushandeln und so sowohl die eigenen als auch die Kosten der Versicherten reduzieren. Teilweise konnten manche Krankenkassen bestimmte Medikamente sogar von Zuzahlungen befreien. Ein direkter Vorteil für die Versicherten. Für die 3. größte Krankenkasse in Deutschland, hätte die DAK Gesundheit mit großer Wahrscheinlichkeit auch entsprechende Vorteile aushandeln können. Nun müssen sich die Versicherten der beiden Krankenkassen weiterhin mit der aktuellen Situation zufrieden geben.

 

 

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