Immobilien sinnvoll mit der neuen Erbschaftssteuer vererben

Die Reformierung der Erbschaftssteuer brachte insbesondere Änderungen bei der Erbschaft einer Immobilie mit sich. Bislang mussten nur 60 bis 65% des Wertes einer geerbten Immobilie versteuert werden. Dies ändert sich mit der neuen Erbschaftssteuer. Aktuell verwenden die Finanzämter den aktuellen Verkehrswert der Immobilie, zur Berechnung des zu versteuernden Wertes. Das nach dem aktuellen Verkehrswert berechnete Vermögen, muss von den Erben mit Ihren individuellen Steuersätzen, voll versteuert werden.

Auch wenn sich die neue Erbschaftssteuer im ersten Augenblick für geerbte Immobilien eine schlechtere steuerliche Behandlung vorsieht, so bringt die Reformierung auch einige Vorteile mit sich.

 

Selbstgenutze Immobilie bleibt für nahe Angehörige steuerfrei

Wird die geerbte Immobilie an den Ehepartner vererbt, muss unter bestimmten Umständen keine Steuern für die Immobilie abgeführt werden. Nutzt der Ehepartner die Immobilie als ersten Wohnsitz für mindestens 10 Jahre, müssen keine Steuern für die Immobilie bezahlt werden. Auch für Kinder gilt diese Ausnahme. Jedoch darf die geerbte Immobilie nicht größer als 200 Quadratmeter sein.

Erhöhte Freibeträge

Mit der neuen Erbschaftssteuer wurden die Freibeträge (bis zu den Freibeträgen müssen keine Steuern abgeführt werden) zum Teil kräftig erhöht. Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner besitzen zum Beispiel einen Freibetrag von 500.000 Euro. Wenn die geerbte Immobilie zum Beispiel einen Verkehrswert von beispielsweise 300.000 Euro besitzt, sind grundlegend keine Steuern abzuführen.

 

 

 

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