Erste Krankenkassen erheben Zusatzbeitrag nach erneuter Einkommensprüfung

Das die ersten Gesetzliche Krankenkassen erstmalig einen pauschalen Zusatzbeitrag von Ihren Versicherten einfordern, wurde durch die Medien bereits bekannt. Nun melden die ersten 2 Krankenkassen die Forderung eines Zusatzbeitrags nach erneuter Einkommensprüfung an. Damit kommen auf die ersten GKV Versicherten, ein höherer Zusatzbeitrag als die pauschalen 8 Euro zu.

Zusatzbeitrag nach erneuter Gesundheitsprüfung

Grundsätzlich können die Gesetzlichen Krankenkassen einen pauschalen Zusatzbeitrag von 8 Euro erheben. Für diesen 8 Euro Pauschalzuschlag, müssen die Krankenkassen keine neue Einkommensprüfung vornehmen. Benötigen aber die Krankenkassen einen höheren Zusatzbeitrag, um Ihre Ausgaben decken zu können, müssen Sie hierfür eine erneute Einkommensprüfung durchführen. Der Zusatzbeitrag nach Einkommensprüfung, darf lau dem Gesetz, nicht mehr als 1% des zu prüfenden Einkommens überschreiten. Damit ist der Zusatzbeitrag der Krankenkassen, nach Einkommensprüfung, maximal bei 37,50 Euro.

Von dem Zusatzbeitrag nach Einkommensprüfung profitieren insbesondere die Versicherten, welche nur ein geringes Einkommen besitzen. Verdient beispielsweise ein Versicherter nur 600 Euro im Monat, darf die Krankenkasse einen Maximalzusatzbeitrag von 6 Euro erheben. Versicherte würde folglich 2 Euro im gegenüber dem pauschalen Zusatzbeitrag sparen. Allerdings fällt dieser Zusatzbeitrag für die meisten Versicherten höher aus.

 

Den erhöhten Zusatzbeitrag nach erneuter Einkommensprüfung erheben die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln und die BKK Heilberufe.

 

 

 

 

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