Drei Betriebskrankenkassen droht die Insolvenz wegen Liquiditätsprobleme

Das die Gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat, dürfte wohl den meisten Versicherten bewusst sein. Nicht umsonst haben einige der Krankenkassen erstmalig in diesem Jahr einen Zusatzbeitrag erhoben. Dies dürfen die Gesetzlichen Krankenkassen wenn die finanziellen Mittel aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen, um die tatsächlichen Kosten der Versicherten bezahlen zu können. Doch anscheinend reichen manchen Krankenkassen die Erhebung des Zusatzbeitrags nicht aus. Mittlerweile haben 3 unterschiedliche Betriebskrankenkassen Liquiditätsprobleme gemeldet – es droht unter schlechten Umständen sogar eine Insolvenz.

 

Betriebskrankankenkassen mit Liquiditätsproblemen

Sobald eine der Gesetzlichen Krankenkassen Liquiditätsprobleme hat oder zumindest abzusehen ist, dass die finanzielle Situation schwierig wird, muss dies bei dem Bundesversicherungsamt gemeldet werden. Schon in den vergangenen Tagen meldeten sich die City BKK und die BKK Heilberufe bei dem BVA (Bundesversicherrungsamt) und meldeten Ihre finanziell schwierige Situation. Nun hat sich auch die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) bei dem BVA und kündigt Liquiditätsprobleme an (Bericht laut Financal Times Deutschland: hier). Laut Vorstand der GBK gibt es aber keine akuten Zahlungsschwierigkeiten. Aktuell können noch alle Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherten gewährleistet werden. „Nur käme die GBK zum Ende des Jahres leicht in die Miese“, sagte Helmut Wasserfuhr (Vorstand der GBK).

 

Um die drohende Insolvenz der Gemeinsamen Betriebskrankenkasse Köln abzuwenden, verhandelt diese aktuell mit anderen Krankenkassen über eine Fusion. Doch selbst wenn eine Fusion nicht zustande kommen würde (was sehr unwahrscheinlich ist), müssen sich Versicherte der GBK keine Sorgen über Ihren Krankenversicherungsschutz machen. In dem Fall einer Insolvenz springen die anderen Betriebskrankenkassen ein und übernehmen die Verbindlichkeiten der GBK. Versicherte behalten also zu jederzeit Ihren Versicherungsschutz.

 

 

 

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