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Deutsche Fonds führen zum Teil erfolgsabhängige Gebühren ein

Immer mehr deutsche Fonds, unter anderem viele Fonds der größten Deutschen Anbieter, planen oder führen zum Teil erfolgsabhängige Gebühren ein. Bei den erfolgsabhängigen Gebühren handelt es sich um eine prozentuale Beteiligung, wenn der Fondsmanager im Vergleich zu seinem Veergleichsindex, mehr Rendite erwirtschaftet. Diese wird von den Investitionen abgezogen und schmälert automatisch die Rendite der Investoren.

 

Immer mehr deutsche Fonds, unter anderem viele Fonds der größten Deutschen Anbieter, planen oder führen zum Teil erfolgsabhängige Gebühren ein. Bei den erfolgsabhängigen Gebühren handelt es sich um eine prozentuale Beteiligung, wenn der Fondsmanager im Vergleich zu seinem Veergleichsindex, mehr Rendite erwirtschaftet. Diese wird von den Investitionen abgezogen und schmälert automatisch die Rendite der Investoren.

 

Erfolgsgebühren nicht neu

Die Einführung der erfolgabhängigen Gebühren ist grundsätzlich kein Neuland. Gerade Fonds die sich an professionelle Anleger richten, erheben schon seit längerer Zeit diese Gebühren. Allerdings sollten bedacht werden, dass die Fonds bereits eine Grundgebühr erheben. Daher sollten Anleger aufpassen bei der Einführung der erfolgsabhängigen Gebühren doppelt zu bezahlen. Führen also Fonds die erfolgsabhängigen Gebühren ein, so sollten kundenfreundliche Fonds Ihre Grundgebühren anpassen und senken.

 

Einführung bei bekannten Fondsanbietern

Die Erfolgsgebühren werden derzeit von einigen Anbietern eingeführt. Einige DWS Fonds (Deutsche Bank) besitzen bereits die Erfolgsgebühren. Weitere DWS Fonds sollen bis nächstes Jahr folgen. Auch die Deka (Sparkassen) führt zum Teil bei seinem Angebot die erfolgsabhängigen Gebühren ein. Ebenfalls Union Investment und Allianz Global Investores führen die Erfolgsgebühren bei weiteren Fonds ein.