BKKvorOrt Krankenkasse legt Gesetzliche Zuzahlungen im Krankenhaus vor

Da die Gesetzliche Krankenversicherung vor dem Problem der Kostenfinanzierung steht, müssen versicherte in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten mit deutlichen Leistungseinschränkungen und Kürzungen leben. So erhalten Versicherte beispielsweise für einen notwendigen Zahnersatz nur noch einen Festzuschuss. Eine Unterstützung für Sehhilfen oder das Sterbegeld sind gänzlich weggefallen. Doch nicht nur Leistungskürzungen müssen Versicherte hinnehmen, sondern auch Beitragssteigerungen. Und diese werden auf unterschiedlichste Weise durchgeführt. Der direkte Weg besteht über die Anhebung des Beitragssatzes. Seit 2010 können die Gesetzlichen Krankenkassen auch noch Zusatzbeiträge erheben. Zu Guter letzt müssen Versicherte auch noch die Praxisgebühr bezahlen und Zuzahlungen für Medikamente, Hilfsmittel und einen stationären Aufenthalt bezahlen. Doch gerade bei den Zuzahlungen gibt es immer wieder mal Schwierigkeiten zwischen Patienten und Ärzten bzw. den Krankenhäusern. Um den Problemen mit den Gesetzlichen Zuzahlungen im Krankenhaus vorzubeugen und diese möglichst reibungslos abwickeln zu können, hat sich die BKKvorOrt Krankenkasse für einen eigenen Weg entschieden.

 

BKKvorOrt Krankenkasse legt Zuzahlungen bei einem Krankenhausaufenthalt vor

Sobald eine Behandlung im Krankenhaus notwendig wird, müssen Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung eine Zuzahlung leisten. Dabei umfasst die Gesetzliche Zuzahlung bei einem stationären Aufenthalt 10 Euro pro Tag. Allerdings dürfen Krankenhäuser diese Zuzahlung für maximal 28 Tage einfordern. Diese Grenze von 28 Tagen gilt im Übrigen für das komplette Jahr. Haben versicherte also schon mal in einem Jahr die 28 Tage an Zuzahlungen geleistet und müssen ein weiteres Mal im Krankenhaus behandelt werden, so brauchen Sie keine weitere Zahlung mehr durchführen. Natürlich benötigen Versicherte für die bereits geleisteten Zuzahlungen eine Quittung welche Sie beim nächsten Aufenthalt vorzeigen und Ihrer Krankenkasse einreichen müssen.

Die Versicherten der BKKvorOrt Betriebskrankenkasse brauchen die Gesetzliche Zuzahlung für einen stationären Aufenthalt nicht mehr direkt an das Krankenhaus zahlen. Das übernimmt die Betriebskrankenkasse für Ihre Versicherten. Diese legt die Zuzahlungen gegenüber dem Krankenhaus vor und fordert danach Ihre Versicherten auf, dass Geld für die Zuzahlung an die Kasse zu überweisen.

 

Das bietet für die Versicherten der BKKvorOrt Krankenkasse einige Vorteile, da Sie sich während einer Behandlung im Krankenhaus nicht um die Zuzahlung kümmern brauchen. Auch die Verwaltung und Nachweis der Zuzahlungsbelege entfällt, da im ersten Schritt alles von der BKKvorOrt Krankenkasse geregelt wird. Diese weiß dann natürlich schon, welcher Versicherte die 28 Tage im Jahr schon bezahlt hat und welcher Versicherte nicht. Das macht es im übrigen auch den Krankenhäusern schwieriger, unberechtigterweise die Zuzahlung zu verlangen.

 

Keine Ersparnis aber lobenswerter Service für Versicherte

Auch wenn es den Versicherten der BKKvorOrt nicht erspart bleibt die Gesetzliche Zuzahlung im Krankenhaus leisten zu müssen, so erspart die Krankenkasse Ihren Versicherten doch einiges an Aufwand. Immerhin ist automatisch die Zuzahlung bei der Kassen verzeichnet, ein extra Nachweis wird nicht mehr benötigt. Auch die Abrechnung der Gesetzlichen Zuzahlung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, so dass Versicherte sich während Ihres Aufenthalts im Krankenhaus, erst mal um sich selbst kümmern können – ein attraktiver Service für die Versicherten der BKKvorOrt Krankenkasse.

 

 

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