Private Krankenversicherer erweitern Imagekampagne mit Gesunde Versicherung

Der Verband der deutschen Privaten Krankenversicherer arbeitet seit Jahren an einem guten Image. Viel zu häufig wird die Private Krankenversicherung in der Öffentlichen Meinung verteufelt und für viele Probleme beschuldigt. Dabei ist die Private Krankenversicherung nicht so schlecht wie im Allgemeinen gerne behauptet. Ganz im Gegenteil. Die Private Krankenversicherung kann sich gegenüber der Gesetzlichen Krankenversicherung zum Teil deutlich besser behaupten, insbesondere was die Finanzierung dieser Krankenversicherung angeht. Denn genau bei dem Thema „Finanzierung der Ausgaben“ von der Gesetzlichen Krankenversicherung, hat diese seit Jahren große Probleme und diese werden in Zukunft auch noch schlimmer.

Viele Verteufelungen der Privaten Krankenversicherung entstammen schlicht und Ergreifend aus Unwissenheit über die PKV an sich. Genau aus diesem Grund hat der PKV Verband mit dem Projekt www.gesunde-versicherung.de ein Informationsportal über die Private Krankenversicherung gestartet. Als kleiner Themenschwerpunkt setzt sich dieses Portal insbesondere mit der Finanzierung und zukünftigen Perspektive der PKV Versicherten auseinander. Hier stellt das Portal ganz sachlich klar – die Private Krankenversicherung ist im Punkt der Finanzierung und Zukunftsperspektive, besser aufgestellt als die Gesetzliche Krankenversicherung.

 

Das Problem – die Finanzierung der GKV Gesundheitsausgaben

Natürlich haben beide Krankenversicherungen den gleichen Versicherungsinhalt – beide versichern die Gesundheit Ihrer Versicherten. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Krankenversicherungen in Deutschland doch erheblich. Und eines der größten Unterschiede besteht in der Finanzierung der Versicherungsausgaben. So setzt die Gesetzliche Krankenversicherung auf das so genannte Umlageverfahren. Hierbei verwendet die GKV die Einnahmen der Versicherten sofort, um die aktuellen Ausgaben zu bezahlen. Das Umlageverfahren funktioniert allerdings nur so lange, wie es genügend Beitragszahler gibt, welche die Kosten der Leistungsempfänger auffangen können. Dies ist insbesondere dann garantiert, wenn mehr junge als alte Menschen versichert sind und Beiträge zahlen. Denn gerade mit zunehmendem Alter benötigen Versicherte häufiger ärztliche Behandlungen. Und genau hier liegt auch das Problem der Gesetzlichen Krankenversicherung. Auf Grund der demografischen Entwicklung gibt es in Deutschland immer mehr ältere Versicherte (die auch im Durchschnitt mehr Leistungen beanspruchen), als junge Menschen (die weniger Behandlungen benötigen und Beiträge einzahlen). Durch diese Misere können die notwendigen Behandlungen der Versicherten nicht mehr finanziert werden. Aus diesem Grund werden auch seit Jahren die Krankenversicherungsbeiträge erhöht oder Leistungen gestrichen. Ein nachhaltiges Problem für die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Gesunde Finanzierung der Leistungen - die Private Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung finanziert die Ausgaben Ihrer Versicherten nicht durch laufende Beitragseinnahmen, sondern durch eine individuelle Risikoanalyse und insbesondere durch Altersrückstellungen. So erhebt die PKV in den ersten Versicherungsjahren einen höheren Krankenversicherungsbeitrag, welcher im Grunde über dem Risiko des Versicherten liegt. Von diesem überschüssigen Beitrag spart die Private Krankenversicherung Altersrückstellungen an. Diese verzehren die Versicherten dann mit zunehmendem Alter, wo Versicherte im Durchschnitt mehr Leistungen in Anspruch nehmen.

Versicherte der Privaten Krankenversicherung finanzieren Ihre Kosten also vom Grundsatz her selbst. So kann es bei den Privaten Krankenversicherungen auch durchaus zu einer Beitragserhöhung kommen. Versicherte einer PKV sorgen folglich selbst dafür, dass Ihre Gesundheitskosten bezahlt werden. Es gibt keine staatlichen Subventionen oder Steuergelder die für die Gesundheit der Versicherten aufgewendet wird. Dies ist bei der Gesetzlichen Krankenversicherung komplett anders. In der Vergangenheit musste der Bund mehrere Milliarden Euro an Zuschüssen für die Gesetzlichen Krankenkassen gewähren – eine Belastung für die Steuerzahler und folglich auch für die Versicherten der GKV.

 

Für die Zukunft gut aufgestellt - PKV

Die Kernaussage der Imagekampagne spielt auf das Alter der Versichertengemeinschaft und die Finanzierung der beiden Krankenversicherungen an. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung ist krank und bedarf einer ausführlichen Behandlung. Grund für die Krankheit besteht in der schlechten Finanzierung und das die deutsche Gesellschaft zunehmend älter wird. Denn Die GKV wird in Zukunft immer mehr Leistungsempfänger haben und zugleich weniger Beitragszahler. Ein System was nicht funktionieren kann und das merken die Versicherten bereits durch ständige Beitragsanpassungen oder Leistungskürzungen.

Die Private Krankenversicherung hingegen kann sich für die Zukunft sehr stabil behaupten. Das stimmt auch. Wählen Versicherte sehr sorgfältig Ihre Private Krankenversicherung aus und beachten von Anfang an die steigenden Beiträge (kalkuliert 5% alle 2 Jahre), so besteht mit der PKV die bessere Entscheidung.

 

Es ist wohl nicht ganz zufällig, dass der PKV Verband gerade in diesem Moment eine neue Imagekampagne über die Vorteile dieser Krankenversicherung startet. Hintergrund dürfte durchaus mit der aktuellen Gesundheitsreform sein. Denn diese ermöglicht Versicherten wahrscheinlich einen schnelleren Wechsel aus der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung. Bisher mussten GKV Versicherte 3 Jahre sowie das laufende Jahr oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, um in die PKV wechseln zu können. Mit in Kraft treten der neuen Gesundheitsreform soll dies bereits nach einem Jahr möglich sein. Es wird wahrscheinlich dazu führen, dass sich mit Bestätigung der Gesundheitsreform mehrere Tausend Freiwillige GKV Versicherte privat versichern. Ein profitables Geschäft für die Privaten Krankenversicherer. Dies unterstützt natürlich diese Imagekampagne.

 
 

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