Honorarberatungen die bessere Alternative Geldanlage und Versicherungsberatung

Die derzeitige schwere Situation der Finanzwirtschaft führt in der Welt zu umfangreichen Umstrukturierungen und Änderungen. Nicht nur das die Staaten versuchen den Banken und Unternehmen bestimmte Regeln vorzugeben, auch im Privatkundengeschäft gibt es starke Veränderungen. Eine große Veränderung liegt in der Beratung der Privatkunden in Ihren Versicherungs- und Anlageberatungen. Hier entwickelt sich der Markt zum Teil von einer Provisionsbezogenen Beratung zu einer Honorarberatung hin. Immerhin führten diese schon die Augsburger Aktienbank und die Quirin Bank ein. Weitere Institute wie die Commerzbank oder Cortal Consors planen ebenfalls die Einführung einer Honorarberatung. Doch was ist der Vorteil einer Honorarberatung?

 

Honorarberatung sinnvoller für Kunden

Die bisherigen Bankberatungen oder Beratungen von Maklern oder Vermittlern, basierten auf Provisionszahlungen. Das bedeutet, der Berater erhielt für den Abschluss bestimmter Versicherungs- oder Finanzprodukte eine Provision. Dafür mussten die Kunden für die Beratung an sich nicht bezahlen – sondern bezahlen indirekt. Hinter bestimmten Anlageprodukten stehen bestimmte Verwaltungskosten welche die Kunden auch zahlen müssen. In diesen Verwaltungskosten sind unter anderem auch die Abschlusskosten – also die Provision für den Berater. Leider wissen die Kunden nicht welche Provisionen hinter welchen Finanzprodukten stecken. Das führte in der Vergangenheit in vielen Fällen dazu, dass Berater eher Produkte verkauften welche eine höhere Provision besaß, als das dieses am besten auf die Bedürfnisse des  Kunden passten. Es folgten viele „Falschberatungen“. Eine Honorarberatung sieht anders aus.

 

Honorarberatung ohne Provisionszahlungen an den Vermittler

Bei einer Honorarberatung erhalten die Berater keine Provision. Sollte dennoch hinter einem bestimmten Produkt eine Auszahlung an den Berater erfolgen, geben die Berater die erhaltene Provisionen vollständig an den Kunden weiter. Für den Verzicht der Provision bekommen die Kunden aber ein Honorar – quasi einen vereinbarten Stundensatz für die Beratung. Diese betragen bei professionellen und seriösen Honorarberatern zwischen 100 und 200 Euro pro Stunde. Durch den vereinbarten Stundensatz erhalten die Berater keine Zahlungen von den Versicherungen oder anderen Anlagegesellschaften (z.B. Fondsgesellschaften oder Banken). Die Beratung erfolgt wirklich unabhängig und „im Sinne des Kunden“.
Manche Honorarberater nehmen eine kleine Gebühr für die Geldanlage. Das bedeutet, der Berater erhält bei einer gewinnbringenden Geldanlage, auch folglich mehr Geld. Er verfolgt im Grunde sein eigenes Interesse wenn er seinen Kunden nachhaltig gewinnbringende Produkte empfiehlt.

 

Kein gesetzlicher Standard für Honorarberater

Derzeit bestehen in Deutschland keine Vorgaben für eine Honorarberatung. Es könnten sich Berater als Honorarberater ausgeben und sind dies in Wirklichkeit leider nicht. Ein Hinweis auf den Kunden achten können, ist das der Berater keine Abschlusskosten oder Provisionen ausweist. Auch die Nachfrage nach einer entsprechenden Qualifikation wie einem Fachwirt, kann helfen „Schwarze Schafe“ zu erkennen. Weitere Informationen über Honorarberater finden Kunden auch auf der Internetseite von dem „Verbund Deutscher Honorarberater“ http://www.verbund-deutscher-honorarberater.de

 

Wenn Sie einen Honorarberater in Ihrer Nähe suchen, finden Sie auf dem folgenden Webportal eine Suchmöglichkeit: http://www.berater-lotse.de

 

 

 
 

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